Wandern

Rundwanderung auf das Astjoch

Die wunderschöne Rundwanderung von Lüsen über die Kreuzwiesenhütte auf den Campill, das Ellener Kreuz und Astjoch ist ein toller Start in die Sommersaison. Die Gipfel sind nicht zu hoch, sodass man nicht mehr auf Schnee trifft, aber hoch genug, um eine tolle Aussicht genießen zu können.

Von Lüsen zur Kreuzwiesenhütte

Die Wanderung startet kurz oberhalb des Dorfkerns von Lüsen beim Lüsnerhof. Das Auto kann man direkt in der Dorfmitte auf dem Gemeindeparkplatz stehen lassen. Dann geht man ein paar hundert Meter zu Fuß zum Ausgangspunkt der Tour (1.170 m). Nun kann die Wanderung losgehen.

Beginn Wanderung Astjoch

Wir gehen von der Straße links ab auf den Wanderweg, der am Hotel vorbei führt. Wir folgen der Markierung Nummer 12 in Richtung Kreuzwiesenhütte und Astjoch. Nachdem wir einige Meter neben einer Wiese entlanglaufen, kommen wir zur ersten Kreuzung. Nun gilt zu entscheiden, ob man die anstrengende und sehr steile oder die flachere Variante wählt. Wir haben uns für erstere entschieden und sind dem Schild mit der Aufschrift „steil“ gefolgt und somit geradeaus gegangen anstatt links abzubiegen.

Aufstieg Kreuzwiesenhütte Bach

Zunächst ist die Steigung recht angenehm und wir kommen an einem kleinen Bach vorbei. Doch schon nach kurzer Zeit merken wir, dass steil wirklich steil heißt. Es geht nun die nächsten 1,5 Kilometer extrem steil bergauf. Der Weg ist glücklicherweise breit, sodass man nicht Gefahr läuft, beim Rutschen abzustürzen. Für diesen Aufstieg ist eine ordentliche Portion Kondition nötig. Sobald man den steilen Anstieg überwunden hat, geht es über einen weitaus gemütlicheren Waldweg weiter in Richtung Alm. Nach guten 1,5 Stunden erreichen wir dann die Kreuzwiesenhütte (1.924 m).

Steiler Aufstieg Kreuzwiesenhütte

Von der Kreuzwiesenhütte auf das Astjoch

An der Kreuzwiesenhütte gehen wir vorbei und folgen den Schildern in Richtung Campill / Jakobsstöckl auf dem Weg 12 A. So wandern wir auf dem breiten Forstweg entlang, bis wir zu einer größeren Kehre kommen. Hier führt uns die Route links ab.

Forstraße Kreuzwiesenhütte Campill

Wir kommen an ein paar Almen und einem Bächlein vorbei und gehen mäßig ansteigend den Berg hoch. Rechts haltend erreichen wir nach weiteren 45 Minuten den Campillberg (2.190 m). Von dort hat man eine wunderbare Aussicht auf das angrenzende Gadertal bis nach Bruneck und das Ahrental.

Campill Berg

Die Rundwanderung führt uns nach dieser kurzen Pause weiter zum Ellener Kreuz. Dafür müssen wir ein kleines Stück den Weg zurücklaufen, bis wir zur ersten Abzweigung kommen. An dieser halten wir uns rechts und gehen relativ flach über das Hochplateu hinweg zum Ellener Kreuz (2.120 m). Auch hier haben wir wieder einen tollen Ausblick über das darunterliegende Pustertal.

Ellener Kreuz

Dann gehen wir am Ellener Kreuz vorbei und laufen bereits auf das Astjoch zu. Nun müssen wir noch die letzten Höhenmeter bei mäßiger Steigung überwinden und schon sind wir am dritten Gipfel angekommen. Das Astjoch (2.194 m) bietet wiederum eine tolle Aussicht über das Pustertal. Direkt neben dem Kreuz kann man auf einer Steinplatte am Boden die umliegenden Gipfel und deren Namen erkennen.

Astjoch

Vom Astjoch zurück nach Lüsen

Nach einer ausgiebigen Pause gehen wir nun zurück in Richtung Kreuzwiesenhütte (Weg Nummer 12). Allerdings nicht auf demselben Weg, über den wir gekommen sind, sondern jener, der hinterm Kreuz hinab führt. So geht es nun über die Wiese und dann auf einem tollen Weg bergab. Nach etwa 20 Minuten erreichen wir wieder die breite Forststraße und beschließen nochmals zur Kreuzwiesenhütte zurückzugehen, um auf einen Kuchen einzukehren. Dafür gehen wir auf der Forstraße nach links. Alternativ dazu kann man auch direkt nach Lüsen zurückgehen und hält sich rechts.

Kreuzwiesenhütte

Nach der kurzen Einkehr auf der Alm gehen wir über denselben Weg zurück und folgen nun der Markierung in Richtung Lüsen. So führt uns die Tour für eine Weile auf dem Forstweg entlang, bis wir links abgehen und auf einem Waldweg landen. Schließlich kommen wir wieder an eine Abzweigung, an der wir entweder weiter über den Forstweg gehen können, oder eine Abkürzung über einen Waldweg nehmen können. Wir entscheiden uns für letztere Variante und kommen so an einem weiteren Aussichtspunkt bei Gargitt vorbei, wo wir nochmals auf die Gipfel hochblicken, die wir gerade bestiegen hatten. Danach geht es nochmal kurz über den Waldweg, bis wir wieder auf dem Forstweg landen, der uns zurück zum Ausgangspunkt führt.

Ausblick bei Gargitt

Die Wanderung im Überblick

  • Gesamtdauer: 5,5 – 7 Stunden
  • Länge: 14,7 km
  • Höhenmeter: 1.130 hm
  • Minimale Höhe: 1.170 m
  • Maximale Höhe: 2.194 m
  • Familientauglich: Relativ steile Wanderung – für Kinder bedingt geeignet. Eine gute Alternative wäre, die Wanderung beim Parkplatz beim Bergweiler Oberflitt zu starten. Von dort ist die Wanderung deutlich kürzer (3-4 Stunden) und es sind auch weniger Höhenmeter (circa 650 hm) zu bewältigen.
  • Empfohlene Jahreszeit: Diese Wanderung ist für den Frühling, Frühsommer und Herst ideal. Grundsätzlich kann die Tour aber das ganze Jahr über gemacht werden. Wobei ich im Hochsommer davon abraten würde, da die gesamte Tour eher nieder gelegen ist und es deshalb sehr warm werden kann.

Wanderkarte


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